Kälte- und Wärmebehandlungen werden zur Linderung akuter Schmerzen eingesetzt. Besonders wirksam sind sie vor krankengymnastischen Übungen.
Kältebehandlungen werden bei akuten Gelenkentzündungen mit Schwellung und Überwärmung eingesetzt. Kälte in Form von Eispackungen, Eismassagen oder auch tiefgekühlter Luft wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd. Die Behandlung sollte 20 bis 30 Minuten dauern, allerdings nie direkt auf der Haut durchgeführt werden. Seit einiger Zeit gibt es auch Ganzkörperkältetherapien in Kältekammern bei minus 110 bis 145 Grad Celsius, die Schmerzen lindern und entspannend wirken.
Bei Weichteilrheumatismus und Verschleißkrankheiten wird eine Wärmetherapie eingesetzt: Heiße Packungen (Fango, Moorerde), Bäder oder wärmestauende Wickel, die zu einer Temperatur- erhöhung in dem betroffenen Bereich führen, werden als angenehm schmerzlindernd und entspannend empfunden. Der erzielte Effekt basiert auf der durch die Wärmezufuhr verursachten Erweiterung der Blutgefäße, welche eine bessere Durchblutung des Körpers und eine damit eine bessere Sauerstoffversorgung bewirkt.
Gelenkschmerzen können die Lebensqualität erheblich einschränken. Finden Sie sich nicht mit Ihren Gelenkschmerzen ab, sondern suchen Sie Hilfe - nicht zuletzt bei einem Facharzt, der Sie fachmännisch beraten kann!